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Kapitallebensversicherung

Die Kapitallebensversicherung ist eine Versicherungsform, bei der die Versicherungssumme im Falle des Todes des Versicherten an den Bezugsberechtigten ausgezahlt wird. Erlebt der Versicherte dagegen ein bestimmtes Lebensalter - z. B. das 65. Lebensjahr -, so wird die Versicherungssumme ausgezahlt. Diese Versicherung kombiniert eine Risikoübernahme (Todesfall) mit einem Sparvorgang. Hierdurch unterscheidet sich diese Form der Lebensversicherung von allen anderen Versicherungen.

Karenzzeit

Der Zeitraum zwischen Eintritt des Versicherungsfalls und Beginn der Versicherungsleistung wird als Karenzzeit bezeichnet.

Kargoversicherung

Kargoversicherung, siehe Güterversicherung

Kaskoversicherung

Unter Kaskoversicherung versteht man herkömmlich die Versicherung des Transport- bzw. Beförderungsmittels selbst. Hierbei wird zwischen Landkasko-, Flusskasko-, Wassersportfahrzeug- und Seekaskoversicherung unterschieden. Unter die Landkaskoversicherung fallen diejenigen Landfahrzeuge, die nicht im Rahmen der Kfz-Kaskoversicherung versicherbar sind. Eine eigene Sparte stellt die Kaskoversicherung von Flugzeugen, die sog. Luftkaskoversicherung dar.

Kausalität

Grundlage einer Schadensersatzhaftung auf gesetzlicher Grundlage ist eine Handlung (oder ein Unterlassen) des Schuldners, die zu einem Verletzungserfolg geführt und einen Schaden verursacht hat. Die notwendige Verknüpfung zwischen dem schädigenden Ereignis und dem eingetretenen Schaden wird Kausalität (Ursächlichkeit) genannt. Es wird zwischen der haftungsbegründenden Kausalität, d. h. der Verursachung des tatbestandlichen Erfolges (z.B. Körperverletzung) durch eine bestimmte Verletzungshandlung (z. B. Faustschlag) einerseits, und der haftungsausfüllenden Kausalität, d. h. der ursächlichen Verknüpfung zwischen dem tatbestandlichen Erfolg (z. B. Körperverletzung) und dem eingetretenen Schaden (z. B. Heilbehandlungskosten), andererseits, unterschieden.

Kfz

Kfz lautet die Abkürzung für das Kraftfahrzeug.

Kfz-Haftpflichtversicherung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine Pflichtversicherung. Abgesichert sind Schadensersatzansprüche Dritter, die beim Gebrauch des versicherten Kraftfahrzeuges entstehen.

KfzPflVV

KfzPflVV lautet die Abkürzung für die Verordnung über den Versicherungsschutz in der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung vom 29.7.1994. Den Verordnungstext finden Sie hier.

KG

KG lautet die Abkürzung für das Kammergericht und die Abkürzung für die Kommanditgesellschaft.

Klagefrist

Bedeutsam ist die Klagefrist: Der Anspruch auf Leistung aus dem Versicherungsvertrag erlischt gemäß § 12 Abs. 3 VVG grundsätzlich, wenn er nicht innerhalb von sechs Monaten gerichtlich geltend gemacht wird, nachdem das Versicherungsunternehmen den Anspruch unter Angabe der mit dem Ablauf der Frist verbundenen Rechtsfolge schriftlich abgelehnt hat.

Klausel

Eine einzelne Regelung in einem Vertrag wird auch als Klausel bezeichnet.

Kompositversicherer

Im Unterschied zum Einbranchenunternehmen (z. B. Lebensversicherung) führt der Kompositversicherer mehrere Versicherungszweige (z. B. Kraftfahrt-, Haftpflicht-, Unfall- und Hausratsversicherung).

Körperverletzung

Unter einer Körperverletzung versteht man eine üble und unangemessene Behandlung, die zu einer erheblichen Beeinträchtigung des körperlichen Wohlbefindens führt.

Kraftfahrzeughalter

Kraftfahrzeughalter ist, wer das Kraftfahrzeug für eigene Rechnung in Gebrauch hat und die Verfügungsgewalt über das Fahrzeug ausübt. Dies muss nicht zwingend der Eigentümer des Kraftfahrzeuges sein.

Krankentagegeldversicherung

Die Krankentagegeldversicherung ist eine private Versicherung, die für jeden Tag eines Krankenhausaufenthalts dem Versicherungsnehmer ein bestimmtes Tagegeld zahlt. Die Krankentagegeldversicherung sichert damit die Lebenshaltungskosten des Versicherten und seiner Familie für den Fall des krankheitsbedingten Verdienstausfalles - zumindest teilweise - ab.

Kreditversicherung

Die Kreditversicherung trägt für den Kreditgeber die Gefahr des vollumfänglichen oder teilweisen Forderungsausfalles.

Krieg

Das Kriegsrisiko ist völkerrechtlich zu verstehen. Krieg ist danach eine militärische Auseinandersetzung zwischen mindestens zwei Staaten, die sich im Kriegszustand befinden. Eine gesetzliche Regelung findet sich nur in den §§ 84 und 116 VVG. Gleichwohl herrscht Einvernehmen darüber, dass dieses Risiko unkalkulierbar und damit grundsätzlich nicht versicherbar ist. Ausnahmen gelten für die Versicherung von Seetransporten und die Versicherung von Lufttransporten.

Kündigung

Unter Kündigung versteht man eine Willenserklärung, mit der ein sogenanntes Dauerschuldverhältnis - beispielsweise ein Versicherungsvertrag - beendet werden kann. Es wird zwischen ordentlicher und außerordentlicher Kündigung unterschieden.

Kulanz

Kulanz bedeutet die entgegenkommende Behandlung eines Vertragspartners aus kaufmännischen Erwägungen, z.B. wohlwollende Regulierung von Schäden des Versicherungsnehmers trotz Bedenken an der Deckungspflicht.

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